Das TAKE!-Team hat den Schlagzeuger von Creedsight getroffen und wollte von Ihm wissen, wie es ist in einer Rockband zu spielen, wie Ihn die Musik beeinflusst und was er von den ganz Großen des Rock-Business hält.
TAKE!: Markus, wie bist du zur Musik gekommen? Warst du schon immer so musikalisch?
Markus: Musikalisch war ich eigentlich schon als Kind. Mit 7 Jahren haben mich meine Eltern zum Akkordeon spielen gebracht. Im Lauf der Zeit lernte ich weitere Instrumente, wie Gitarre, Keyboard und zuletzt Schlagzeug.
T!: Wieso spielst du ausgerechnet Schlagzeug und wie lange schon?
M: Da gibt’s eine lustige Geschichte aus meiner Jugend: Im Alter von 14-15 Jahren habe ich mit meinen Kumpels eine Band gegründet und auch dort wollte ich immer schon der Schlagzeuger sein. Leider war ein Freund von mir schneller, also blieb für mich nur noch die Position des Gitarristen übrig. Seit 1 1/2 Jahren spiele ich aber nun bei Creedsight endlich mein Wunsch-Instrument.
T!: Wie lange gibt es Creedsight schon? Und wer sind die Band-Member?
M: Seit ca. drei Jahren gibt es Creedsight jetzt. Aktuell besteht die Band aus Oli Achnitz (Gesang + Bass), Matthias Stegmann (Gitarre) und mir (Schlagzeug + Keyboard). Aber wir suchen noch Verstärkung durch einen weiteren Gitarristen und einen Keyboarder.
T!: Welche großen Rock-Bands sind eure Vorbilder? Wer inspiriert euch?
M: Unsere Musik wird beeinflusst durch den Sound von Bands, wie Bon Jovi, den Beatles und dem Electric Light Orchestra.
T!: Was für Musik hörst du denn privat am liebsten?
M: Privat höre ich am liebsten Bon Jovi, aber auch Maroon 5 und Dream Theater finde ich gut.
T!: Wer komponiert die Lieder? Wer schreibt bei euch die Texte?
M: Die Texte schreibt fast ausschließlich Oli Achnitz, unser Sänger und Bassist. Bei den Liedern haben wir alle unsere Ideen. Jeder hat mal eine Melodie im Kopf, spielt Sie, nimmt Sie auf uns zeigt Sie den Anderen, oft gibt dann jeder seinen Senf dazu und so wird’s ein Gemeinschafts-Projekt.
T!: „Planet Two“ heißt eurer neues Album: Wer kam auf diesen Namen und was sagt er aus?
M: Der Titel unseres zweiten Albums ist, genau wie die Texte der Lieder, sehr sozial- und gesellschaftskritisch. Das Coverbild erinnert mit Absicht an das Filmplakat von „The day after tomorrow“, da wir mit „Planet Two“ die Menschen zum Nachdenken anregen wollen.
T!: Seit wann ist euer Album auf dem Markt und wo kann man es kaufen?
M: Am 12. Mai haben wir „Planet Two“ veröffentlicht. Erhältlich ist die CD über unsere Homepage und in den Saturn-Märkten Siegburg und Sankt Augustin.
T!: Momentan ist der deutschsprachige Rock recht angesagt, habt Ihr auch mal überlegt etwas auf Deutsch zu singen?
M: Ja klar, die Überlegung gab es schon…aber wir haben uns entschieden unserer Linie treu zu bleiben und nicht auf jeden Trend aufzuspringen. Nachher gibt’s zu viele Deutsch-Rock-Bands und keiner will’s mehr hören, dann sind wir froh, dass wir bei dem geblieben sind, was wir gut können.
T!: Wann und wo kann man euch das nächste Mal live erleben?
M: Das hängt ein bisschen davon ab, wann wir einen zweiten Gitarristen und einen Keyboarder finden. Also wenn einer eurer Leser gut Gitarre oder Keyboard spielen kann und bereits erste Bühnen-Erfahrung hat, soll er sich mal bei uns vorstellen. Kontaktdaten und weitere Infos sind auf www.creedsight.com zu finden.
T!: Na dann drücken wir euch die Daumen und wünschen viel Erfolg für die Zukunft!